Die Zitrone, dieses kleine, unscheinbare gelbe Ding hat es fasutdick hinter der Schale.
Vollgepumpt mit Vitamin C und Antioxidantien ist der kleine Kerl ein wahres Wunder.
Die ersten Zitronen gab es angeblich im Nordosten Indiens,
von woaus sie im 13. Jahrhundert mit den Arabern nach Spanien gelangten.
Heutzutage werden Zitronen in fast allen subtropischen Ländern angebaut.
Das erste woran ich unweigerlich denken musste, ist der enorm hohe Vitamin C Gehalt in der Zitrone.
Mit 50mg pro 100 g ist sie allerdings gar nicht so weit vorn auf der Liste der Vitamin-C-Bomben,
wie ich zuerst vermutet habe.
Selbst eine rote Paprika enthält mehr als das doppelte an Vitamin C!
(Platz 1 ist übrigens Camu-Camu mit 2000mg pro 100g. Gesund, aber ZU sauer um sie pur zu essen.)
Ausreichend ist die Menge in der Zitrone allerdings allemal
um das Immunsystem zu unterstützen und vor Krankheiten zu schützen.
Fast unschlagbar ist allerdings die reinigende Wirkung.
Durch die Antioxidantien reinigt der Saft der Zitrone den Darm.
Abgesehen davon entahlt sie einen Stoff,der "Wasserlassend" wirkt.
Heißt, man muss oft aufs Klo und spült dabei alles unerwünschte raus.
Aber auch, wenn die Zitrone vom Geschmack her sehr sauer ist - im Körper wirkt sie basenbildend
(was ja grundsätzlich eh sehr gesund ist) und hilft dadurch den pH-Wert des Körpers zu regulieren.
Ein anderer sehr wichtiger Stoff in der Zitrone ist Kalium.
Das wiederrum hilft vorbeugend gegen Demenzkrankheiten,
da es hilft die Nerven innerhalb des zentralen Nervensystems und Gehirns zu erhalten.
Aber genug von der Bio-Chemie (Ist das alles Bio-Chemie?!)
Jetzt zeige ich euch, wofür die Zitrone (abgesehen von Kochen und Backen) noch verwendet werden kann:
Mischt man morgens ein wenig Zitronensaft mit lauwarmen Wasser,
hat man einen natürlichen Energydrink für die Verdauung.
Das kann man auch nach einem reichhaltigen Essen zu sich nehmen - es lindert das Völlegefühl.
Eine sonst sehr weit verbreitete Anwendung ist der Mix aus Zitronensaft und Honig...
Dazu einfach auf einem Teelöffel Honig etwas Zitronensaft träufeln und im Mund zergehen lassen -
Das hilft bei Husten zuverlässig und kann beliebig oft wiederholt werden
und hilft darüber hinaus sogar auch noch gegen Halsschmerzen!
Auch in der Beauty-Selfmade-Ecke findet die Zitrone Verwendung.
Hat man Hautverfärbungen oder etwas dunkle Narben,
kann man mit einem dünnen Film von verdünntem Zitronensaft die Stellen betupfen
(geht am Besten mit einem Wattebausch)
10 Minuten einwirken lassen - mit klarem, kalten Wasser abspülen
und die Haut wird auf ganz natürliche Weise geglättet und hellt sich so auf.
Natürlich geht das nur auf bereits verheilten Narben - Bloß nicht auf einer frischen Wunde anwenden!
Der Effekt ist natürlich nicht übermäßig stark, aber für ein Hausmittel trotzdem ein kleines Wunder.
Das Aufhellen klappt mindestens genauso gut in den Haaren.
Einfach ein paar Spritzer in das Haar einarbeiten und die Sonne erledigt den Rest!
War man dann allerdings zu lange Sonnenbaden hilft der folgende Trick:
Einfach Saft mit etwas Olivenöl vermengen und sanft auf die betroffenen Stellen massieren.
Ich weiß, Sonnenbrand und saure Zitrone klingt nicht angenehm -
es hat aber eine beeindruckende Wirkung! Es kühl, erfrischt und regeneriert die Haut.
Aber auch hier vorsicht: Sonnenbrand ist nicht gleich Sonnenbrand!
Ist die Haut stark verbrannt (vor allem wenn schon Blasen sichtbar sind)
dann unbedingt die Hände davon lassen.
Zitronen sollte man auch immer zum Putzen zu Hause haben.
Der Herd ist 1-fix-3 damit desinfiziert - und das ganz ohne aggressive chemische Substanzen.
Mit etwas Wasser vermengt werden sämtliche Fettflecken von Armaturen beseitigt.
Mischt man den Zitronensaft mit Wasser (ca 1 zu 10) kann man damit Gläser super reinigen.
Die Strahlkraft die dadurch entsteht ist weitaus besser, als die so mancher Spülmittelchen!
Hat man eine halbe Zitrone übrig, kann man diese ebenfalls zum spülen benutzen.
Einfach in den Besteckkorb der Spülmaschine und mitwaschen
und der Spülgang sorgt für klaren Durchblick - und duftet!
Aus Salz und Zitronensaft kann man auch eine Paste herstellen, mit der man Metalle reinigen kann.
Ca. 10 Minuten auf der betroffenen Stelle lassen, mit warmen Wasser abspülen und polieren.
Der Glanz ist wie neu.
Bevor man das nächste Mal Zitronen entsorgt, weil sie nicht mehr ganz frisch wirken,
also eine kurzentschlossenen Putzschicht einrichten und die Bude auf hochglanz polieren
Noch ein kurzer, aber wichtiger Tipp am Ende:
Zum Backen und Kochen unbedint IMMER eine Bio-Zitrone benutzen, wenn man die Schale verwenden möchte.
Am Besten gleich selbst anbauen:
Das geht am Schnellsten,
wenn man einfach aus einem bereits vorhandenen Zitronenbäumchen kleine Stecklinge schneidet.
Diese wurzeln innerhalb von 4-6 Wochen bri Zimmertemperatur.
Zitronen(bäume) mögen es sonnig und warm mit einem kleinen Lüftchen
(so wie die meisten von uns wohl auch).
Das heißt: Sowohl Blakon, als auch Garten oder als Zimmerpflanze,
kann man sein Allround-Wunder sogar selber züchten.
Essenswertes
Dienstag, 10. November 2015
Freitag, 14. August 2015
Wunder-Wurzel Ingwer
Ingwer, ein beliebtes Gewürz, ein oft getrunkener Tee und sogar Bestandteil in vielen Medikamenten.
Aber was genau kann die “Wunder-Wurzel” Ingwer eigentlich alles?
In Südostasien soll sie entdeckt worden sein,
im Orient ist sie ein Aphrodisiakum,
in Europa stand sie zeitweise als Salz-Ersatz auf dem Tisch und bei den alten Römern verlangte man dafür sogar Steuern - so wertvoll war sie zu der damaligen Zeit.
Aber genug von der Geschichte…
Mittlerweile darf Ingwer in vielen Gerichten nicht mehr fehlen.
Und damit sind nicht nur asiatische Köstlichkeiten gemeint.
Es passt zu Fisch, Geflügel und Lamm,
ist Grundlagen für einen sehr gesunden und schmackhaften Tee,
bietet die ideale Basis für Sauen, Chutneys und Curry
und verfeinert sogar süße Gerichte wie Marmelade, Lebkuchen und Schokolade.
Doch das, was Ingwer zur “Wunder-Wurzel” macht,
ist der vielfältige Einsatzbereich in der Medizin - und erspart den Weg zur Apotheke.
Ob als Kapsel, Pulver, Tablette und in Rohform, Ingwer hilft verdammt gut bei Magenproblemen.
Anstelle eines Verdauungsschnapses bietet es sich gut an, aber auch bei Bauchkrämpfen, Unterleibs- und Regelschmerzen ist es geeignet, da es entkrampfend wirkt. Es lockt eine verspätete Menstruation hervor und darüber hinaus regt es auch noch die Verdauung an und hilft somit beim Abnehmen. Bekannt ist Ingwer auch als Wundermittel gegen Reiseübelkeit, kaut oder lutscht man während der Autofahrt auf einer Ingwerwurzel bleibt einem der eine oder andere Zwischenstopp erspart.
Der andere große Einsatzbereich in der Gesundheit ist, zur Vorbeugung und akuten Behandlung bei Erkältungen.
Ingwer wärmt von innen heraus, da es schweißtreibend wirkt und senkt gleichzeitig Fieber. Abgesehen davon wird der Kreislauf und Appetit angeregt.
Aber Achtung! Während der Schwangerschaft kann Ingwer sogar gefährlich sein, da es stark wehenfördernd ist. Ab dem dritten Monat sollte man also auf das mild-scharfe Gewürz verzichten.
Aber ob nun als Medikament oder Gewürz - WIR LIEBEN INGWER für seinen einzigartig scharfen Geschmack und Geruch.
Sollte also beim nächsten kochen Ingwer übrig bleiben, einfach in Frischhaltefolie und in den Kühlschrank, oder frisch als Tee aufgießen - es ist definitiv zu schade für den Müll...
Sonntag, 2. August 2015
Hinter den Kulissen
Herzlich Willkommen auf unserem Blog Essenswertes,
wir, drei junge Frauen aus Berlin wollen euch zeigen,
wie einfach es manchmal ist, ein Essen zu zubereiten.
Die meisten Rezepte sind ziemlich gesund, viele sind sogar vegetarisch oder vegan.
Doch ein paar kleine pfundige Sünden gibt es trotzdem.
So oder so, lecker sind die Rezepte allemal.
Viele Ideen für Rezepte holen wir uns aus verschiedenen Kochbüchern, -Foren, oder -Seiten und passen sie dann unserem eigenen Geschmack an.
Die verschiedenen Rezepte findet ihr oben unter den dazugehörigen Tabs.
Bei “Essenswertes” geht es aber nicht nur um das Kochen und Essen allein.
Auf dieser Seite wollen wir euch auch zeigen, was bestimmte Lebensmittel alles können.
Anwendungsgebiete im Haushalt und in der Gesundheit wollen wir dabei offen legen.
Wichtig dabei: Wir sind keine Ärzte, oder Mediziner!!!
Alle Tricks und Tipps sind “von Oma” oder aus dem Internet!!!
Wir übernehmen keinerlei Haftung für die Wirksamkeit oder Schäden!!!
Ihr wollt selber ein Rezept dazusteuern, habt Fragen, oder wollt mehr Infos über eine Zutat?
Dann schreibt uns - wir recherchieren und besuchen unsere Omas so schnell es geht.
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